Story
Geschrieben von AngelHunter   
Vorwort:

Call of Duty 4: Modern Warfare bestreitet ihr abwechselnd als Sergeant „Soap“ MacTavish, ein Mitglied des SAS, oder als USMC Sergeant Paul Jackson. Die Charaktere agieren ungefähr zur gleichen Zeit, wobei das USMC einen Angriff gegen Khaled Al-Asad und seine Terroristen in einem fiktiven arabischen Staat führt, während der SAS größtenteils in Russland gegen dortige Ultranationalisten (russische Terroristen) unter Imran Zhakaev kämpft. Dabei stehen dem Spieler in beiden Fraktionen mutige Mitstreiter bei, dass sind z.B. für das USMC Lt. Vasquez und Ssgt. Griggs und für den SAS Gaz und Cpt. Price.


Einführung:

„Nehmen sie ein Gewehr von dem Tisch.“. Gaz gibt Sergeant „Soap“ MacTavish die ersten Anweisungen fürs Zieltraining. Nachdem dies abgeschlossen ist, durchläuft Soap einen Parkour, dann ist sein Grundtraining beendet. Die erste Mission des SAS-Teams besteht darin, ein Paket auf einem Frachter zu sichern. Bei Nacht und Nebel seilt sich das Team ab und eliminiert auf dem Weg in den Schiffsbauch die Besatzung. Dort angekommen erwartet sie erster Widerstand. Nachdem dieser überwunden wurde, ist das Paket gefunden und identifiziert worden: Eine Atombombe. Plötzlich wird das Schiff von feindlichen Flugzeugen unter Beschuss genommen und das Team flieht Hals über Kopf. Gerade so können sie dem sicheren Tod entkommen, und während sie in die Nacht hinausfliegen versinkt das Frachtschiff samt gefährlicher Ladung in den Tiefen der Beringstraße.


Marines:

Live im Fernsehen wurde Präsident Al Fulani von dem Terroristenführer Khaled Al-Asad hingerichtet, worauf die Vereinigten Staaten ihr USMC losschicken, um die Ordnung im Land wiederherzustellen. Mit Helikoptern werden die Marines in feindliches Gebiet geflogen, wo sie dann per Fast-Roping abgesetzt werden. Kaum am Boden greift die Einheit von Sgt. Jackson auch schon ein Gebäude an, indem sich Al-Asad befinden soll. Doch schnell wird klar: Der Terrorist ist nicht hier. Da ortet die Aufklärung das Ziel in einem Fernsehstudio ein paar Straßen weiter. Ohne zu zögern kämpfen sich die Soldaten durch die Feinde, bis sie dann vor dem Zielgebäude stehen. Zeit zum verschnaufen bleibt nicht, denn im Innern treffen sie auf massiven Widerstand. Dieser ist jedoch auch bald gebrochen und kurz darauf stürmen die Marines den Aufnahmeraum. Fehlschlag, Al-Asad ist nicht hier.

Ihr primäres Ziel muss warten, denn ein amerikanischer Abrahams-Panzer mit Rufzeichen War Pig wurde von Terroristen beschädigt und steckt nun in einem kleinen Sumpfgebiet fest. Nach weiteren heftigen Kämpfen erreicht die Einheit dann am Abend den Panzer und muss ihn verteidigen, bis die Pioniere eintreffen und das Gefährt reparieren. Todesmutig zerstört Jackson eine Luftabwehrstellung und platziert das Signal für einen amerikanischen Luftangriff, sodass die Gegend gesäubert werden kann. Bis der Panzer wieder fahrtüchtig ist, bezieht die Einheit Verteidigungsstellungen. Am nächsten Morgen gilt es nun, den Panzer aus dem Sumpf zu holen und den Hubschrauber zu erreichen. Mit War Pig im Rücken kämpfen sich Jackson und die Marines so durch das feindliche Gebiet, bis sie von einem T-34 Panzer gestoppt werden. Kein Problem für War Pig: Ein gezielter Schuss und der Weg ist frei. Wieder im Helikopter soll die Einheit helfen, die verbliebenen von Al-Asads Truppen zu schlagen.

Doch ein neuer Auftrag bekommt Priorität: Eine Vorhut des USMC ist in der Stadt festgenagelt worden und so eilt die Truppe mit Jackson am Granatwerfer zu Hilfe. Schnell ist die Vorhut erreicht und gemeinsam kämpft man sich dann zum Evakuierungspunkt durch. Dort angekommen wird der Helikopter bemannt und wenige Augenblicke später ist er wieder in der Luft. Da überschlagen sich die Ereignisse: Das Seal Team 6 hat in Al-Asads Palast eine Atombombe gefunden und der Rückzug wird angeordnet, als plötzlich ein amerikanischer Kampfhubschrauber abgeschossen wird. Kurz entschlossen landen die Marines nahe der Absturzstelle und schlagen die Terroristen zurück. Jackson gelingt es, die verwundete Pilotin zu greifen und die Einheit zieht sich zum Hubschrauber zurück. Kaum in der Luft detoniert die Atombombe und ein Atompilz erhellt den Himmel. Der Transporthelikopter verliert die Kontrolle und stürzt ab. Jackson verliert das Bewusstsein.

Jackson erwacht im Wrack des Hubschraubers, Staub hängt in der Luft. Sein Bein ist verletzt. Unter Aufwand all seiner Kräfte schleppt er sich aus der Maschine, was ihm eine harte Landung beschert. Am Himmel ist der Atompilz noch gut zu erkennen, langsam zieht sich Jackson vorwärts. Einige Meter trägt ihn sein geschundener Körper noch, dann erliegt Sergeant Paul Jackson seinen Verletzungen, über ihm lacht die unbarmherzig heiße Sonne auf ein Feld der Zerstörung und des Todes.


SAS:

In Russland ist ein Bürgerkrieg ausgebrochen, unter Imran Zhakaev kämpfen die terroristischen Ultranationalisten gegen die Loyalisten. Im Verlauf dieser Aufstände wird Nikolai, ein Informant des SAS, der die gute Seite mit Informationen über terroristische Aktionen versorgt, gefangen genommen. Der SAS bricht auf, um ihn zu retten und in ein Versteck nach Deutschland zu bringen. In Russland angekommen trifft die Spezialeinheit eine Einheit russischer Loyalisten unter der Führung von Lt. Kamarov. Während diese eine Offensive starten, soll sich der SAS einen Weg zu Nikolai bahnen. Tatsächlich kann das Team Nikolai retten und während sie ihn mit einem Helikopter ausfliegen, erlangen die Loyalisten die Oberhand über das Scharmützel. Plötzlich erhellt eine Stingerrakete die Nacht und trifft den Helikopter. Er stürzt ab, Soap verliert das Bewusstsein. Er erwacht kurze Zeit später neben dem Wrack des Hubschraubers und den toten Piloten. Streitkräfte sind auf dem Weg zu ihnen, also bleibt nur eine schnelle Flucht. Möglichst unentdeckt versucht das Team nun mit Nikolai die Evakuierungszone zu erreichen, was jedoch nicht funktioniert. Schon nach wenigen 100 Metern werden die Männer in ein hitziges Feuergefecht verwickelt, während sie sich langsam vorarbeiten. Unter Dauerbeschuss aus unzähligen Gewehren und einem Helikopter gelingt es dem Team, eine Scheune zu stürmen. Soap schießt den Helikopter ab und bevor die Ultranationalisten die schweren Geschütze auffahren können, kommt dem SAS ein AC-130 Kampfflugzeug zu Hilfe. Mit dieser Maschine als Verstärkung kämpft sich die Truppe durch das Gelände und erreicht schließlich den Evakuierungspunkt, ohne weitere Verluste hinnehmen zu müssen.

Inzwischen ist die Atombombe im Mittleren Osten explodiert, doch Nikolai hat Informationen, dass Al-Asad dabei nicht umgekommen ist, sondern sich in ein Versteck in Aserbaidschan in Sicherheit gebracht hat. Mit Unterstürzung einer russischer Soldaten säubert der SAS das Dorf Haus für Haus, bis Khaled Al-Asad gefunden ist. Nach einem kurzen und schmerzhaften Verhör klingelt das Telefon des Terroristen. Price geht ran. Nachdem er aufgelegt hat, erschießt er Al-Asad ohne ein weitere Wort zu verlieren. Am anderen Ende der Leitung war Imran Zhakaev, ein bis dahin tot geglaubter Ultranationalist.

Cpt. Price erinnert sich an seine Zeit als Leutnant, als er zusammen mit Cpt. Miller die erste Exekutionsmission des SAS seit dem Zweiten Weltkrieg durchführte. Der Auftrag war, den Terroristen Imran Zhakaev in den Ruinen von Tschernobyl zu eliminieren. Gut getarnt und äußerst leise schleichen die beiden Soldaten durch Trümmerfelder und hinter Terroristen bis in ein altes Hochhaus, wo sie auf die Ankunft Zhakaevs warten.

Mit einem gezielten Schuss trennt Price dem Terroristen den Arm ab, der Blutschock sollte den Rest erledigen. Unter dem Beschuss unzähliger Feinde kämpfen sich die Scharfschützen bis zum Evakuierungspunkt durch, wobei Miller verletzt und den Rest der Strecke von Price getragen wird. Am Ziel –ein altes Riesenrad- halten die beiden die Stellung, bis ein Helikopter kommt und sie ausfliegt.

Wieder in der Gegenwart ist der Tag inzwischen angebrochen und der SAS muss sich gegen die anstürmenden Terroristen verteidigen. Langsam zieht sich das Team zurück, wobei MacTavish den Gegnern an der Gattling eines abgeschossenen Helis einheizt und sie mit zuvor platzierten Sprengladungen in die Luft jagt. Nachdem das Team sich bis zur Scheune mit Al-Asads Leiche zurückgezogen hat, kommt die Meldung, dass der Helikopter am Rand des Dorfes landen muss, da bei der Scheune zu hohe Feindaktivität gesichtet wurde. Also greifen sich die Männer ihre Ausrüstung und kämpfen sich zurück durch die anstürmenden Gegnerhorden, bis sie den Helikopter der Marines erreichen. Hier erwartet sie unter anderem Ssgt. Griggs, der den Atomschlag wohl überlebt hat. Von nun an kämpfen das USMC und der SAS Seite an Seite, um den Feind ein für alle Mal zu besiegen.


Joint Operation:

Um an Zhakaev heran zu kommen will die „Joint Operation“ seinen Sohn, einen skrupellosen Ultranationalisten, gefangen nehmen. Dazu überfallen sie einen kleinen Außenposten der Terroristen und ziehen die Feindkleidung an, um den ankommenden Konvoi in Sicherheit zu wiegen. Nachdem das letzte Fahrzeug zum stehen gekommen ist, nehmen die Männer die Wagenkolonne unter Beschuss. Doch Zhakaevs Sohn kann zu Fuß entkommen und MacTavish nimmt mit Griggs die Verfolgung auf. Plötzlich ist die Straße vor ihnen voller Feinde, von überall fliegen ihnen Kugeln entgegen. Da kommt der Rest der Einheit ihnen zu Hilfe und sie können sich einen Weg durch die Feinde bahnen, sodass die Verfolgung wieder aufgenommen wird. Das Ziel flieht in ein altes Mehrfamilienhaus, auf dem Dach wird es schließlich gestellt. Da zieht Zhakaevs Sohn eine Pistole und hält sie sich selbst an den Kopf. Langsam nähert sich MacTavish dem Terroristen, den tot nützt er nicht viel. Doch zu spät, er drückt ab und bricht am Boden zusammen. Unter dem leblosen Körper bildet sich eine rasch wachsende Blutpfütze. Der Sohn des Terroristenführers ist tot, aber Zhakaev wird das nicht unbeantwortet lassen.

Zhakaev hat die Kontrolle über ein russisches Raketensilo übernommen und die Männer der „Joint Operation“ springen über Russland ab, um die Anlage unter ihre Kontrolle zu bringen und den Terroristen ein für alle Mal dingfest zu machen. Bei besagtem Absprung treibt Ssgt. Griggs aber ab und wird von den Terroristen gefangen genommen. Deshalb ist das erste Ziel von Cpt. Prices Einheit, Griggs und das C4, das er dabei hat, zu retten. Nachdem das gelungen ist, sprengt MacTavish einen Strommast womit kurzzeitig die Stromversorgung der Anlage außer Kraft gesetzt wird und ein anderes Team eindringen kann. Auf dem Weg zum Treffpunkt muss das Team gegen zahlreiche Feinde kämpfen, doch dann ist der Weg zum Raketensilo frei und ein Team amerikanischer Scharfschützen stößt zu Price und seinen Leuten. Plötzlich wird der Himmel gleißend hell und eine Rauchsäule schraubt sich in die Luft. An ihrer Spitze befindet sich eine Rakete mit atomarem Sprengkopf. Ihr Ziel? Die Vereinigten Staaten. Kaum hat Price den Start gemeldet, schießt eine zweite Rakete in die Luft. Es bleibt nur noch wenig Zeit. Auf dem Gelände der Anlage muss sich das Team dann mit großen Ansammlungen von Terroristen und einigen leichten Panzern rumschlagen.

Danach beginnen die Männer, Zugänge zum unterirdischen Komplex zu schaffen, während die anderen Teams zu ihnen stoßen. Unter der Erde teilen sich die Teams erneut, MacTavish geht mit Cpt. Price und Ssgt. Griggs zum Kontrollraum, Gaz macht sich auf den Weg zur Sicherheitszentrale. Hinter jeder Ecke lauern Gegner und die Gewehre hören gar nicht mehr auf zu rattern, aber letzten Endes steht MacTavish mit seinem C4 vor der Wand, hinter der der Kontrollraum liegt. Die Wände an den gegenüberliegenden Seiten des Raumes werden gesprengt und aus beiden Löchern stürmen der SAS und das USMC den Raum. Nach wenigen Sekunden ist er gesichert und endlich geben die Russen die Abbruchcodes durch. MacTavish gibt sie ein und die Raketen werden im Flug zerstört.

Währenddessen flieht Zhakaev und die Männer nehmen die Verfolgung auf. Sie finden einige Trucks, mit denen sie sich auf den Weg machen. Auf der Straße beginnt eine hitzige Verfolgungsjagd, bis ein feindlicher Helikopter auftaucht und die Brücke sprengt. In einer ohrenbetäubenden Explosion stürzen die Wagen der Soldaten in die Tiefe, einige können sich noch auf die zerbombte Brücke retten. Kaum ist der Unfall überwunden, nähern sich von vorn auch schon Hubschrauber, Jeeps und Transportlaster voller Terroristen. Einige Zeit hält die Einheit von Cpt. Price dem Ansturm noch stand, bis ihre Stellung plötzlich von einem Hubschrauber ins Ziel genommen wird. MacTavish wird kurz ohnmächtig, Griggs zieht ihn wieder auf die Beine und er sieht benommen zu, wie der Marine mit seinem Maschinengewehr eine Salve nach der anderen abfeuert. Dann spritzt eine Blutfontäne in die Höhe, Griggs wurde getroffen und bricht zusammen. Langsam vom Zhakaev mit seinen Leibwächtern über die Brücke. Einige Meter entfernt regt sich Gaz, er versucht sich aufzurichten, doch Zhakaev erschießt ihn.

Motorengeräusche nähern sich. Zhakaev dreht sich verwirrt um. Am Himmel tauchen die Hubschrauber der Loyalisten auf, sie eilen den Männern zu Hilfe. MacTavish blickt sich um. In einiger Entfernung kämpft Price mit seinen Verletzungen. Unter Aufwand all seiner Kräft schiebt er MacTavish seine Pistole zu. Dieser überlegt nicht lange, er richtet den Lauf vor sich und drückt ab.
Zhakaev und seine Leibwächter sinken tödlich getroffen zu Boden, neben ihnen die leblosen Körper von Gaz und Griggs. Die Loylisten sichern die Brücke, dann erscheint Kamarovs Gesicht über MacTavish. Neben ihm versucht ein anderer russischer Soldat Cpt. Price wieder zu beleben, doch vergebens.

Sergeant „Soap“ MacTavish ist der einzige Überlebende des Gefechts auf der zerstörten Brücke. Die Welt ist gerettet, Khaled Al-Asad und Imran Zhakaev sind tot, die ICBMs zerstört, aber der Preis dafür war hoch. Sehr hoch.